AO-Edition: unser Service für Sie

19. Juni 2011

Sie wollen ebenfalls ein eBook veröffentlichen - via Amazon, im iTunes-Bookstore oder bei deutschen Anbietern? Wir beraten und unterstützen Sie mit unseren umfangreichen Erfahrungen gern bei der Umsetzung: Formatierung, Programmierung, Lektorat durch eine Germanistin und promovierte Philologin, all das, was Ihnen normalerweise ein Verlag bietet. Einfach anfragen! Am besten per Mail: kindle /at/ matting /punkt/ de.

eBook-Self-Publishing kein tragfähiges Geschäftsmodell…

22. November 2012

… sagt der Anbieter tredition. Gemeint ist: REINES eBook-Self-Publishing. Untersucht wurden Bookrix, Neobooks, ePubli und Tredition. Interessant: der durchschnittliche Ertrag pro lieferbarem eBook-Titel liegt bei 11,44 Euro pro Jahr. Die Folgerung der Analyse: Self Publishing ist wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die Inhalte der Autoren auch als Print-Werke veröffentlicht und vermarktet werden.

Pressemitteilung

Neu bei AO Edition: Meltworld Shanghai

14. November 2012

Jetzt bei Amazon erhältlich: Meltworld Shanghai. Urban Fantasy. Taschenbuch und Hörbuch in Vorbereitung!

meltworld-ebookcover-klein

Tipp: Weihnachtspausen bei den eBook-Plattformen

14. November 2012

Wer seine Bücher selbst publiziert, sollte in diesem Jahr diese Weihnachtspausen beachten. In dieser Zeit sind keine Updates der Bücher möglich, auch keine Preisänderungen, und es werden keine neuen Titel freigeschaltet.

Apple iTunes Connect - 21.12. - 28.12.
Kobo Writing Life - 21.12. - 02.01.
Amazon KDP - bisher nicht bekannt, 2011 gab es keine Weihnachtspause

Kobo Writing Life: Erster Eindruck

16. Juli 2012

Kobo Writing Life, die Self-Publishing-Plattform von Kobo, ist gerade online gegangen. Mein erster Eindruck: die Anmeldung geht flott. Benötigt werden Adresse und Kontonummer (IBAN/BIC). Bücher dürfen in Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Niederländisch und Schwedisch eingestellt werden - die Oberfläche selbst ist noch in englischer Sprache. In der Buchbeschreibung darf man auch einige wenige Formatierungen verwenden, anders als bei Amazon also. Jedes Buch darf man drei Kategorien zuordnen. Die Formate epub, .doc, .docx, .mobi und .odt sind erlaubt - alle werden nach ePub konvertiert. Im nächsten Schritt bekommt man die Wahl, das Buch mit DRM zu versehen. Bei der Preisgebung sollte man beachten, dass der Autor zwischen 1,99 und 12,99 Euro 70% bekommt, ansonsten 45%. Außerdem MUSS das eBook 20% billiger sein als die Druckversion. Preise muss man brutto eingeben, für Verkäufe in die EU berechnet Kobo 3% Mehrwertsteuer, in UK aber 20%. Transferkosten fallen nicht an. Insgesamt hat die Veröffentlichung meines eBooks etwa zehn Minuten gedauert - bei Vorhandensein aller Inhalte.

Link zum Userguide (PDF): http://download.kobobooks.com/learnmore/writinglife/KWL-User-Guide.pdf

Neu bei AO-Edition: “Jahresringe” von Anina Blum

31. Mai 2012

In diesem Entwicklungsroman begleitet der Leser die 4-jährige Jana, ein phantasievolles und aufgewecktes Kind, das in einer großen Familie unter der Knute eines jähzornigen Vaters aufwächst, durch ihre Kindheit und Jugend.

Die Handlung spielt in den sechziger und siebziger Jahren in der DDR, und neben der Entwicklung der sexuellen Identität von Jana spielt insbesondere die frühe Indoktrination durch das politische System eine wichtige Rolle.

Jahresringe bei Amazon

jahresringe

Typische Verkaufsmuster von eBooks - eine Kurzanalyse in Frage-Antwort-Form

26. April 2012

Mark Coker, der Gründer und Betreiber des Self-Publishing-Dienstleisters Smashwords, hat in einem Blogbeitrag und einer begleitenden Slideshare-Präsentation ein paar interessante Zahlen aus dem riesigen Datenbestand seiner Firma extrahiert. Daraus ein paar interessante Einblicke:

Frage: Verbessern häufige Preisänderungen den Verkauf eines eBooks?
Antwort: Nein, jedenfalls statistisch nicht signifikant

Frage: Wie verändern sich eBook-Verkäufe mit der Zeit?
Antwort: Sie wachsen - wie der eBook-Markt, und zwar über Jahre kontinuierlich. Aber: nur eine ständige Präsenz des Autors garantiert, dass auch (seltenere) Ausschläge nach oben möglich sind

Frage: Bevorzugen Leser umfangreichere Bücher?
Antwort: Im Mittel ja. 60 Prozent der Top20-Bestseller haben mehr als 100.000 Wörter. Aber: in den Genres “Romantik” und “Erotik” bevorzugen Leser kürzere Bücher.

Frage: Welcher Preis verkauft am besten?
Antwort 1: Kostenlos. “Free” bringt 100 x mehr Downloads als jeder andere Preis und ist ein hervorragendes Mittel, größere Backlists populär zu machen.
Antwort 2: Am schlechtesten laufen Preise zwischen 1,00 und 1,99 Dollar. 2,99 Dollar verkauft besser als 99 Cent. Preise über 10 Dollar werden kaum akzeptiert.

Frage: Was sind die häufigsten Preise unter Self Publishern?
Antwort: 0,99 Dollar, knapp gefolgt von 2,99 Dollar. 3,99 $ und 4,99 $ sind zusammen so populär wie 2,99 $.

Frage: Womit verdienen Self Publisher am besten?
Antwort: Mit Preisen zwischen 2,99 $ und 5,99 $.

Frage: Wieviele eBooks verkaufen sich gut?
Antwort: Recht wenige. Romantik-Bücher verkaufen sich doppelt so gut wie der Durchschnitt. Erotik-Bücher liegen nur sehr leicht über dem Durchschnitt.

Von Experimenten, Erpressung und Erfolg: Mein Jahr als eBook-Autor

23. April 2012

Vor nun fast genau einem Jahr, kurz nachdem Amazon seinen deutschen Kindle-Shop eröffnet hatte, flatterte mir eine Pressemitteilung ins Haus. Carsten Scheibes Typemania-Büro titelte: “Rainer Wolf von arktis.de hängt Dan Brown und Frank Schätzing ab!” - Rainer Wolf? Zwar war mir der Apple-Händler arktis.de ein Begriff, aber mit dessen Geschäftsführer kam ich erst jetzt ins Gespräch - in meinem Alltag als Redakteur im Ressort Forschung & Technik des FOCUS geht es sonst eher um Technik-Produkte als um die Menschen, die sie verkaufen. Wolf erzählte mir beinahe unglaubliches - von dreistelligen Verkaufszahlen berichtete der Hobbyautor. Pro Tag! Obwohl ich mich schon länger mit eBook-Lesegeräten und dem eBook-Markt befasst hatte, hielt ich eBooks zu diesem Zeitpunkt noch für ein US-Phänomen. Ja, Amanda Hocking war gerade berühmt geworden. Aber good old Germany, mit seinen konservativen Lesern?

Doch Rainer Wolfs Zahlen schienen eine andere Welt zu zeigen. Es gab offenbar auch in Deutschland schon jede Menge Menschen, die Lesefutter für ihren eReader suchten. Aber wie überprüft man solche Behauptungen? Am besten durch ein Experiment. Warum nicht einfach selbst ein eBook einstellen? Und was kauft ein Mensch, der sich eben gerade ein neuartiges Gerät zugelegt hat, mit gewisser Wahrscheinlichkeit als erstes? Ein Handbuch dazu. Erfahrung mit dem damals einzigen in Deutschland verfügbaren Kindle hatte ich schon, Amazon half mir zusätzlich, indem man dem Gerät kein deutschsprachiges Handbuch beilegte - also los, eine Anleitung musste her, garniert mit vielen Tipps und Tricks, die in einem gewöhnlichen Handbuch sowieso keinen Platz finden. Ich schrieb den Text mit OpenOffice, speicherte als HTML und nutzte MobiPocket Creator, um das eBook zu erzeugen - eine Vorgehensweise, die ich heute nicht mehr empfehlen würde. Gute zwei Wochen später ging “Kindle - das inoffizielle Handbuch. Anleitung, Tipps und Tricks” online, zum Preis von 2,99 Euro - was mir auch die 70-Prozent-Tantieme von Amazon sichern würde. Ich war gespannt.

Vier Tage später hatte ich 100 Stück verkauft. Eine weitere Woche später, am Monatsletzten des Mai, hatte die Zahl die 1000 überschritten. Schnell war das eBook in Amazons Top 100 eingestiegen (wo es sich seit nun 339 Tagen befindet). Und täglich arbeitete es sich in den Ranglisten nach oben. 22. Mai: Platz 30. 24. Mai: Platz 2. Dass es die Spitze der Charts erobern würde, darauf machte ich mir keine Hoffnungen: Denn dort fand sich bereits ein Kindle-Handbuch eines Wettbewerbers. Schnell waren die Preise angeglichen - und der Erstplatzierte ist der einzige Titel. der einem Kindle-Nutzer beim Öffnen des Kindle-Store sofort angezeigt wird. Tja, ich wüsste nicht zu sagen, woran es lag, der Konkurrent hatte den Preis seines Handbuchs sogar noch auf 99 Cent gesenkt - und trotzdem war es am 27. Mai so weit: Mein Kindle-Handbuch stand in den Amazon-Charts auf Platz 1. Und ich konnte bestätigen: Rainer Wolfs Zahlen waren korrekt.

So weit die erfreulichen Tatsachen - ich lernte mit der Zeit auch die unerfreulichen Seiten kennen. Dazu gehörten zum Beispiel Hass-Rezensionen, immer wieder unter verschiedenen Accounts eingestellt, und das auf sehr plumpe Weise, so dass auch für den Rezensions-Prüfer bei Amazon schnell ersichtlich war, dass hier jemand mit dem Rezensions-System Schindluder trieb. Dann versuchte es jemand gar mit einer Erpressung: Wenn ich mich nicht zur Zahlung einer bestimmten Summe verpflichte, würde man mein Geschäft virtuell zerstören, indem ein anderes Produkt kostenlos angeboten würde (technisch ist das via KDP bis heute gar nicht möglich, außer für kurzfristige Werbeaktionen). Später fügte dann Amazon selbst in den Beschreibungen aller Kindle-Handbücher von Drittautoren den Passus ein, dass es auch von Amazon selbst eine Dokumentation gebe - ich hatte meine Leser schon selbst darauf hingewiesen.

Das Handbuch erlebte fast Monat für Monat eine neue Auflage, immer wieder wurde es aktualisiert und an neue Kindle-Modelle angepasst (heute ist es in elfter Auflage erhältlich). Kindle-Kalender und Englisch-Wörterbücher für den Kindle folgten. Im Sommer dann der eBook-Preis für meine auf Buchlänge ausgebaute Fukushima-Reportage. Ein Handbuch für den Kobo Touch - bei Amazon interessanterweise öfter verkauft als im Kobo-Store direkt.

Nicht jedes Projekt erwies sich als Erfolg oder wurde gar wie mein Handbuch zum offiziellen Kindle-Bestseller 2011: Kindle für Kinder - der Familienratgeber zum elektronischen Lesen etwa, das mit erheblichem Aufwand im Dezember entstand, verkauft sich nach wie vor sehr schleppend - und ich habe keine Idee, woran das liegt. Beim Handbuch zum Blackberry Playbook ist mir das schon klarer: Das Playbook-Tablet selbst war in Sachen Verkauf nicht der Hit, den ich erwartet hatte. Sehr zufrieden bin ich hingegen mit meinem “Die neue Biografie des Universums“, das ich erstmals auch in einer Version mit iBooks Author erstellt habe.

Was mir in all dieser Zeit am meisten Spaß gemacht hat, war vor allem der direkte Kontakt zum Leser. Mein Eindruck: man sollte nicht darauf warten. Viele Leser können sich gar nicht vorstellen, den Autor direkt fragen zu können. Also tummele ich mich in den einschlägigen Kindle-Foren, helfe mit meinem Fachwissen, ohne dauernd auf meine Bücher hinzuweisen, erfahre direkt, welche Probleme die Leser haben. Meine größte Belohnung war deshalb ein Thread mit dem Titel “Vielen Dank, Matthias Matting“, der seit Oktober im Amazon-Forum läuft. Ich habe aber im Gegensatz zu einem Verlags-Autor überhaupt erst die Chance, inhaltlich schnell zu reagieren. Ich kann mich nicht nur für Fehler entschuldigen (die jedem passieren) - ich kann Anregungen sofort umsetzen. Eine in einer Rezension geäußerte Sachkritik? Kein Problem, das Buch ist binnen 24 Stunden angepasst. Jemand schafft es nicht, einen Tipp aus dem Buch umzusetzen? Dann übernehme ich das eben, natürlich kostenlos. Die Gegenleistung übernimmt der Leser dann gern: mich und meine Bücher weiterzuempfehlen.

kindleautoren2011

Neu: Die neue Biografie des Universums

22. April 2012

Neu und schon sehr erfolgreich bei Amazon und Apple gestartet: Die neue Biografie des Universums.

Darf ich vorstellen: Das Universum. Auch bekannt als Kosmos, Weltall, Weltraum. Geboren vor 13,75 Milliarden Jahren. Heute etwa 92 Milliarden Lichtjahre groß und 10 hoch 53 Kilogramm schwer. Auf der Flucht. Knapp minus 270 Grad Celsius kalt. Leer. Elektrisch neutral. Ohne Mitte. Bevölkert von 100 Milliarden Galaxien aus 130 Trilliarden Sternen mit ungefähr ebenso vielen Planeten. Bestehend aus vier Prozent normaler Materie, 23 Prozent Dunkler Materie und 73 Prozent Dunkler Energie. Heimat von Schwarzen Löchern, Riesensternen, Pulsaren, Quasaren, Neutronensternem, Galaxienhaufen, Nebeln – aber auch von Planeten und deren Monden sowie von Lebewesen wie dem Menschen.

Woher kommt das Universum? Unter welchen Umständen vollzog sich seine Geburt, welche faszinierenden Prozesse spielen sich seitdem in ihm ab? Wann und wie wird es sterben? Was die Wissenschaft darüber weiß, hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. Lassen Sie sich in eine Welt entführen, die alle Vorstellungen sprengt – den Kosmos, in dem Sie leben.

85.000 Anschläge. Mit 35 Bildern und Grafiken. Käufer der Kindle-Version erhalten auf Wunsch (siehe Impressum des eBooks) zusätzlich eine Ausgabe im PDF-Format zum Lesen am Computer, die noch weit mehr beeindruckende Fotos enthält. Geeignet für Leser ab etwa 14 Jahren.

Neu: Das große Wörterbuch Deutsch-Englisch mit 310.000 Einträgen

20. März 2012

Neu bei Amazon: Das große Wörterbuch Deutsch-Englisch mit 310.000 Einträgen.

“Das große Wörterbuch Deusch-Englisch mit 310.000 Einträgen” enthält über 310.000 Begriffe und Redewendungen der deutschen Sprache mit deren Übersetzungen ins Englische und gehört damit zu den wohl derzeit umfangreichsten auf dem deutschen Markt.

Es lässt sich zum einen als kompetentes Nachschlagewerk nutzen - die leistungsfähige Suchfunktion des Kindle klärt Sie in Sekundenschnelle über die Bedeutung eines deutschen Begriffs auf, zum Teil finden Sie dazu auch Beispielsätze.

Zum anderen können Sie das große Wörterbuch als Standard-Wörterbuch eintragen, so dass die Übersetzungen auch in jedem (deutschsprachigen) Buch zur Verfügung stehen, sobald Sie den Cursor zu einem Wort führen.

Neu: Bloß kein Kind! Warum Frauen keine Kinder wollen. 9 Frauen erzählen

21. Januar 2012

Von unserer Autorin Cornelia Lotter ist jetzt das eBook “Bloß kein Kind! Warum Frauen keine Kinder wollen. 9 Frauen erzählen” bei Amazon erhältlich. Aus dem Klappentext dazu:

Ende der 70-er Jahre hat Maxie Wander mit ihren Frauenprotokollen „Guten Morgen, du Schöne“ in der DDR viel Aufsehen erregt. Hier sprachen erstmals Frauen verschiedenen Alters über ihr Leben, setzten sich kritisch mit Männern und Gesellschaft, mit Kindern und sich selbst auseinander.

Mit dem vorliegenden Protokollband will die Autorin Cornelia Lotter an die Tradition anknüpfen, mündliches Erzählen in lesbaren Text zu verwandeln. Das Thema könnte aktueller nicht sein: Warum gibt es seit Jahren in Deutschland zu wenig Kinder? Hier kommen neun Frauen zu Wort, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben. Und die für diese Entscheidung in unserer Gesellschaft nicht auf Verständnis hoffen können.

Da ist die 39-jährige Christiane, die sich nicht scheut zuzugeben, dass sie ihre Muttergefühle bei ihrem Pferd auslebt, die 52-jährige Christine, die ihrem Kind nicht sich selbst als Mutter zumuten will oder die 43-jährige Gabriele, die der Meinung ist, jeder, der ein Kind in die Welt setze, solle vorher einen „Führerschein“ machen.

Frauen unterschiedlichen Alters und sozialer Herkunft erzählen sehr offen über ihre Gründe, sich gegen ein Kind zu entscheiden.